Die Historie und Entwicklung von Online Spielautomaten

Charles Fey wurde in den USA, genauer gesagt in Kalifornien, geboren und wuchs dort auch auf. Er gilt als Erfinder des allerersten Spielautomaten, der mit vielen, einfachen Mechanismen funktionierte. Die meisten Glücksspielliebhaber betonen, dass die Maschine anno 1887 von Fey erfunden wurde. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die denken, die Spielautomaten wären schon Ende des 18. Jahrhunderts erdacht. Diese Annahme basiert aufgrund der Anzahl der offensichtlichen Erfolge beim Spielen des Vorreiterspiels, dessen Grundzüge vom Poker oder Blackjack übernommen wurden.

Es galt nicht ohne Grund als eigentlich undurchführbar, eine Maschine herauszubringen, die in der Lage war, die automatische Auszahlung jeder eventuell möglichen Konstellation der Automatenrollen zu veranlassen, die ein Treffer nach sich zieht. Der Erfinder entwickelte Maschinen, die drei sich voneinander unabhängig drehende Walzen beinhalteten, auf denen wiederum fünf Figuren abgebildet waren. Dies waren Hufeisen, Diamanten, Pik-Symbole, Herzen und nicht zuletzt eine Glocke, die "Freiheit" genannt wurde. Die Symbole stammten aus dem damals sehr populären Pokerspiel. Um die Ausschüttung der Gewinne zu vereinfachen, begrenzte Fey seinen Automaten auf 3 Walzen und nannte ihn "Liberty Bell". Die Zehn Kartensymbole wurden auf fünf Figuren beschränkt. Dadurch wurde die Gewinnchance aufgrund der geringeren Komplexität drastisch erhöht und es erlaubte dem Erfinder das Schaffen einer effektiven automatisch-mechanischen Auszahlungsmöglichkeit. Die damals höchste Ausschüttung von 10 "Nicks" fand statt, wenn drei Glocken in einer Linie gespielt wurden, aber das war pures Glück. Die Erfindung der "Liberty Bell" war sehr erfolgreich und startete ein Aufleben der automatisierten Wettautomaten-Branche.

DUnglücklicherweise wurde die Benutzung der Wettmaschine dort gerichtlich untersagt, wo sich Fey eine ganze Weile aufhielt. Der Erfinder kam nicht damit zurecht, die Bestimmungen der Slots überall einzuhalten. Allerdings trägt der berühmte Glocken-Automat den Namen "Freiheit" und das fand in der breiten Mehrheit Zustimmung. Das ist der Grund, warum viele andere Produzenten und mechanische sowie automatisierte Automatenbauer genau die gleichen Geräte nachbauten. Zu dieser Zeit wurde eine andere, der "Glocke" sehr ähnliche Maschine entwickelt, die den Namen "Operator Bell" trug. Sie wurde von dem Hersteller Herbert Mills aus Chicago anno 1907 entworfen. 1908 sind bereits etliche Automaten in Betrieb, die auf alle möglichen Orte verstreut sind. Sie standen vor Gemischtwarenläden, Tabakgeschäften, normalen Kneipen, Sportstätten und sogar vor Friseurläden und vielen anderen Alltagsplätzen.

Ganz nebenbei erwähnt, der allererste Spielautomat, die "Liberty Bell" existiert bis heute und kann im "Liberty Belle Saloon and Restaurant" besichtigt werden. Das eigens geschaffene Denkmal ist in Reno, Nevada in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Anno 1891 wurde von Sittman and Pitt aus Brooklyn (New York, USA) ein Glücksspielautomat entwickelt, der als Vorläufer aller gegenwärtigen Spielautomaten angesehen wird. Dieser Glücksspielautomat bestand aus fünf trommelähnlichen Bildern, die alle Figuren und Zahlen der Karten aufwiesen, da das neue Spiel nach den Vorlagen des Pokers entwickelt wurde. Diese Pokerspielen nachempfundenen Maschinen versprechen bewiesenermaßen ein ungeheuer beliebtes Glücksspiel und überfüllte Vergnügungsorte, die sich schnell im ganzen Land ausgebreitet haben. Die Zocker müssen nur ein paar Münzen in den Schlitz des Automaten werfen, um den Arm bewegen zu können. Dieser setzt die trommelähnlichen Bilder in Gang, die sich mitsamt den Kartensymbolen drehen, die auf den Walzen angebracht sind. Während der Hebel gezogen wird, ist die beste Zeit, auf eine gute Kombination der Symbole zu hoffen – genauso wie die Topkarten beim Pokerspiel.

Unerschütterliche Maschinen wären für die Auszahlungen immer schlecht, von daher könnte ein Wettkunde für ein Pärchen beispielsweise mit einem Gratisgetränk belohnt werden. Die Pokerhand mit einem höheren Blatt als einem Pärchen könnte zur Belohnung etwas Wertvolleres bekommen, warum nicht eine Packung Zigaretten, oder eine Karaffe Schnaps oder so etwas. Die Preise hängen voll und ganz davon ab, was auch immer von dem speziellen Unternehmen vorgeschlagen bzw. angekündigt wurde, indem das Spiel gezockt wird. Um die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen, haben die Betreiber dieser Geschäftszweige einige Karten entfernt. Allerdings wurden somit auch die Chancen reduziert, dass der Spieler einen Royal Flush auf die Hand bekommt. Die Wahrscheinlichkeit dieser Hand wurde auf 50% der Ausgangssituation verringert. Normalerweise werden die Pik 10 und der Herz Bube weggenommen. Abgesehen davon kann der Betreiber diese trommelähnlichen Bilder umgestalten, um die Gewinnchancen der Spieler weiter zu reduzieren.

Diese alten Automaten wurden als Absatzförderer, Publikumsmagnet und Ähnlichem angesehen. Sie versprechen eine Auszahlung in Form von Kaugummis mit demselben Fruchtgeschmack, der auf dem Bild der Walze zu sehen war. Diese Automaten führten anfangs auch sehr beliebte Geschmäcker wie Kirsche und Melone. Wohingegen heute Bilder und Riegel, die sehr häufig in den Spielautomaten verwendet werden von einem bestimmten Fruchtgummihersteller stammen. Die noch heute benutzten Bilder stammen von den alten Logos der Bell Fruit Company. Das ist auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass durch diese Techniken die Regeln und Kontrollen umgangen werden sollen, die von den Glücksspielbehörden in vielen Rechtssystemen anliegen. Aus diesem Grund verkaufen viele Vergnügungsunternehmen insbesondere diejenigen Automaten wieder, die bei Gerichtsverfahren mit dem Staat auf die Schwarze Liste gesetzt wurden.

"Money Honey" ist der allererste vollelektronische Spielautomat, der 1963 von Bally entwickelt wurde. Die grundlegenden Strukturen der elektromechanischen Spielautomaten wurden bereits vor den 1940ern demonstriert. Bei Bally wurde ein Glücksspielautomat erschaffend der "High Hand Draw Poker" genannt wurde. Die elektromechanische Entwicklung erlaubte während der 1960er den ersten vollelektromechanischen Spielautomaten namens Money Honey. Er war der Pionier in dessen Branchenrichtung, die unendlich viele Runden beinhalteten, in denen automatisch etwa 500 Münzen ausbezahlt wurden, ohne dass ein Eingreifen nötig war. Elektromechanische Spielautomaten wie der Money Honey strahlten eine große Attraktivität aus. Sie machten das automatische Glücksspiel mit Abstand zum Favoriten, wodurch der einarmige Bandit bald langweilig wurde und an Beliebtheit verlor.

Anno 1976 breiteten sich die ersten richtig virtuellen Spielautomaten aus, die von einigen Personen betrieben wurden, die zufälligerweise Glücksspielliebhaber waren. Das war in Kanada und wurde komplett von der Fortune Coin Co aus Las Vegas, NV. verwaltet. Es wurde für einen 19-Zoll-Farbmonitor ausgelegt, um gezielt Bilder zu erfassen, die durch eine Spezialausstattung jeder Aufgabe und jedem Teil des Automaten entsprachen. Diese Art von Video Spielautomaten haben sich bis heute durch die dazugehörigen Abmessungen und mehr als ausreichenden technischen Einzelheiten wahnsinnig angesammelt, um der Welt des Glücksspiels zu dienen. Die Originale aus der Handwerkserzeugung wurden im Hilton Hotel in Las Vegas für diverse Berichte und Analysen auf Herz und Niere getestet. Diese Prozedur wird durchgeführt, um die Herstellung von voreingenommenen und unfairen Automaten um des Spielers Vorteils willen zu vermeiden. Sehr gute virtuelle Replikas dieser Slots findet man übrigens im Sortiment vom Spin Palace.

Deshalb wurden die darauf folgenden Automaten kleineren Updates und Veränderungen unterzogen, deren Zulassungen durch die Glücksspielbehörde des Staates Nevada bestätigt wurden. Dadurch heimsten sie automatisch eine große Anerkennung der anderen Länder und jedes gemauerten Casinos ein. Sie gründeten die IGT (International Gaming Technology) die sich während der 70er Jahre mit der Fortune Coin Company inklusive all ihren virtuellen Automaten zusammenschloss, die im Glücksspiel Anwendung fanden.

Der wichtigste, derzeitige Video Spielautomaten, der eine spannende Bonus Runde anregte (die sogenannten zweiten Monitore), ist momentan das Reel´ Em In, und wurde 1996 von der WMS Industries Incorporated entwickelt und produziert. Diese Art der Spielautomaten gab es auch in einigen Teilen der australischen Gerichtsbarkeit, die Anno 1994 den "Three Bafs Full" herausbrachten. Durch das Bereitstellen einer Vielfalt von Glücksspielgeräten, die Bilder und Fotos auf ihren Walzen hatten, besannen sie sich auf das Sprengen oder auf die vielfachen Gewinne, wodurch weitere hoffnungsvolle Kunden angeworben werden konnten.